korrektive fantasie

ich stößte zufällig auf ein Interview über den film „Inglorious Basterds“, wo es um der „korrektiver Fantasie“ und dem „latenten Wunsch nach einer alternativen Geschichte“ geht. Yoav Sapir schreibt:

…a bissl Fantasie gehört zu einem guten Film, und zwar nicht nur im Sinne des fiktiven Kriegsendes 1944, sondern vor allem auch im Sinne eines kollektiven Alter-Ego, das anstelle damaliger Juden brutal und, ja, ausgesprochen grausam zurückgeschlagen hätte. Es gibt einen menschlichen Bedarf nach korrektiver Fantasie, insbesondere infolge von Katastrophen. Eben deswegen macht man doch solche Filme. Da spielt die Psychologie, der latente Wunsch nach einer alternativen Geschichte, eine große Rolle.


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